AIG: Das Drama um den Versicherungskonzern

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US-Versicherungskonzern American International Group kurz AIG meldete jetzt einen Jahresverlust von knapp 100 Milliarden Dollar und damit den höchsten Verlust eines US-Unternehmens der Geschichte.

Nur eine erneute Unterstützung in Höhe von 30 Mrd. Dollar vom Staat konnte, den ehemals größten Versicherer der Welt, vor dem Untergang retten. Alleine im vierten Quartal musste AIG Abschreibungen in Höhe von 61 Mrd. Dollar verzeichnen.

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Durch die nun zum dritten Mal erfolgte Unterstützung vom Staat ist die gesamt Unterstützung auf 161 Mrd. US-Dollar gestiegen. Der AIG Chef Ed Liddy sagt: „Wir benötigen derzeit keine weiteren Mittel, aber wer weiß schon was die Zukunft bringt“.

Seit September versucht der Konzern nun neues Kapital zu beschaffen, etwa durch den Verkauf der nun dem Staat anvertrauten Lebensversicherungstöchter AIA und Alica. Die potentiellen Käufer warten allerdings noch ab da sie auf weiter fallende Preise spekulieren.

Ob die Bemühungen den Konzern zu entflechten und der Verkauf von Unternehmensteile reichen und die American International Group wieder gestärkt aus der Krise zu bringen bleibt abzuwarten. Der Aktien Kurs fällt auf jedem Fall Tag für Tag weiter und liegt nun schon bei unter 0,30 Euro pro Aktie.

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Florian kommt aus Niedersachsen und beschäftigt sich seit rund 10 Jahren intensiv mit der Börse. In seiner Anfangszeit reizten ihn eher spekulative Wertpapiere, mit den Jahren wurde das Interesse an soliden Dividendentitel immer größer. Florian betreibt schon seit mehr als 10 Jahre erfolgreich unterschiedliche Finanz- und Wirtschaftsportale und interessiert sich für Immobilien als Geldanlage.