Mit Solarausrüster-Aktien trotz Krise profitieren

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Auch wenn es einen Nachfrageschwund und Überkapazitäten bei den Solarzellenherstellern gibt, profitieren die Solarausrüster. Denn die Solarhersteller sind zur Expansion verpflichtet, weil sich nur mit neuen, noch besseren Maschinen die Produktionskosten weiter senken lassen.

Aber auch die ständige Weiterentwicklung der Solarmodule um wettbewerbsfähig zu bleiben, zwingt die Hersteller zu immer neueren Produktionsmaschinen.

Da die deutschen Solarausrüster zu den Weltmarktführern zählen, bleibt ihnen somit auch ein harter Preiskampf erspart.

Die Aufträge kommen schon längst nicht mehr nur von deutschen Solarherstellern, den grade zahlreiche Großprojekte in den Wachstumsmärkten Asiens, erzielen bei vielen Solarausrüstern bereits über die Hälfte des Umsatzes.

Der Ausrüster Roth & Rau

Durch die Krise hat sich lediglich die Kundenstruktur verschoben, so das Roth & Rau aktuell durch den Aufstieg Chinas profitiert. Denn der Ausrüster ist in Asien schon heute stark positioniert.

Deshalb wächst der Umsatz trotz Krise weiter. Er lag im ersten Halbjahr um rund 13 Prozent über dem Vorjahreswert. Analysten sehen in der Aktien einen klaren Kaufwert mit einem Kursziel von 40 Euro.

Weitere interessante Aktien aus der Solarausrüster-Branche:

Centrotherm | ISIN: DE000A0JMMN2 | KGV 2010: 11,5
Meyer Burger | ISIN: CH0027700852 | KGV 2010: 21,1
PVA Tepla | ISIN: DE0007461006 | KGV 2010: 10,6
Roth & Rau | ISIN: DE000A0JCZ51| KGV 2010: 15,7
Manz Automation | ISIN: DE000A0JQ5U3 | KGV 2010: 24,7

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